FAQ

Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen rund um Gesundheit, Ernährung und Fitness. Sollte sie weitere Frage haben, kontaktieren sie uns gerne per Email.

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Ballaststoffe

Im Darm können Ballaststoffe von körpereigenen Enzymen nicht verdaut werden – daher der Name „Ballast“-stoffe. Dass sie mehr als nur Ballast sind, nahmen Wissenschaftler bereits in den 1970er Jahren an: In ländlichen Gebieten Afrikas traten ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten deutlich seltener auf als in der zivilisierten westlichen Welt. Die Ernährung der Bevölkerung zeichnete sich u. a. durch einen hohen Ballaststoffanteil aus. Ein Zusammenhang lag nahe. Heute weiß man, dass diverse Ballaststoffe den Darm anregen. Sie beugen somit Verstopfungen (Obstipation) vor und wirken einer Reihe von Darmerkrankungen entgegen. Blutfettwerte sowie Cholesterolspiegel können bei einer hohen Zufuhr an speziellen Ballaststoffen gesenkt werden.

Einige Ballaststoffe vergrößern das Volumen des Speisebreies und regen die Darmtätigkeit und damit die Verdauung an. Dies führt zu einer Verkürzung der Darmpassage.

Manche Ballaststoffe…

  • binden im Darm befindliche, schädliche Substanzen, und fördern deren Ausscheidung
  • sättigen und unterstützen so die Gewichtsreduktion
  • können helfen Blutfett- und Blutzuckerwerte zu senken
  • sind Nährböden für nützliche Darmbakterien und unterstützen eine gesunde Darmflora
  • beschleunigen die Darmpassage

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate sind die primären Energielieferanten des Körpers. Kohlenhydrate werden auch als Saccharide bezeichnet – ein anderes Wort für Zucker. Man unterscheidet dabei Ein-, Zwei- und Mehrfachzucker. Trauben- und Fruchtzucker sowie Haushaltszucker gehören zu den Einfach- bzw. Zweifachzuckern und liefern dem Körper sofortige Energie. Sie sind vor allem in Obst und Süßwaren zu finden. Die Mehrfachzucker stecken in den sogenannten „Beilagen“ wie Kartoffeln Nudeln und Reis aber auch in Getreideprodukten, z. B. Brot, Müsli und Haferflocken. Diese Mehrfachzucker muss der Köper erst bearbeiten, damit ihm diese dann in Form von Energie zur Verfügung stehen.  Da der Körper laufend Energie verbraucht, benötigt er stets neue Energie.

Dabei kommt es darauf an, das richtige Maß an Kohlenhydraten zu finden, denn der Bedarf ist recht individuell. So brauchen Ausdauersportler mehr Kohlenhydrate als Kraftsportler und Sportmuffel noch weniger.

Zucker

Zucker (Saccharose) ist ein natürliches Produkt, das in Europa hauptsächlich aus Zuckerrüben gewonnen wird. Fruktose (Fruchtzucker) und Glukose (Traubenzucker) sind die Bausteine des Zuckers. Im Körper wird Zucker zu Glukose umgewandelt. Vor allem für das Gehirn und das zentrale Nervensystem ist Glukose als Energielieferant von existenzieller Bedeutung. So können Ausdauerathleten ihre Leistungen verbessern, wenn sie vor und während ihres Sports Zucker oder Glukose konsumieren.

Sojaprotein

Sojaprotein wird aus den Samen der Sojapflanze gewonnen, die zu der Familie der Hülsenfrüchte gehört und ist ein hochwertiges Pflanzenprotein. Vor allem Veganer nutzen Soja als Eiweißquelle, jedoch schätzen mehr und mehr „Normalverbraucher“ die pflanzliche Alternative zu Fleisch oder Milch.

Auch für Personen mit Milchzuckerintoleranz (Laktoseintoleranz) ist Sojaprotein sehr zu empfehlen. Wichtig: Bei Laktoseintoleranz mit Wasser, Saft oder Sojamilch anrühren. Alternativ gibt es auch laktosefreie Milch im Supermarkt.

Süßstoffe

Die wohl bekanntesten Süßstoffe sind Saccharin, Cyclamat, Aspartam und Acesulfam, weitere z.B. Sucralose (aus Zucker), Steviolglycosid ( E 960, chemisch aus Steviablättern gewonnen) Neohesperidin oder Thaumatin. Für eine möglichst zuckerähnliche Süße werden häufig Süßstoffgemische verwendet.

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